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Mit diesem letzten Bändchen der Garnisonsgeschichte von Halberstadt ist die Reihe abgeschlossen. Damit wurde eine wesentliche Lücke in der Geschichtsschreibung der alten Bischofsstadt im Nordharzgebiet geschlossen. Freilich sind die nunmehr 10 Bändchen zu den bereits vor längerer Zeit erschienenen - aber heute nicht mehr erhältlichen Regimentschroniken zu verstehen.
Gerade in der heutigen Zeit, wo man in der Bundesrepublik Deutschland dem Stellenwert SOLDATENTUM nur sehr wenig Bedeutung zukommen läßt, wo man die Behauptung „Alle Soldaten sind potentielle Mörder“ als nicht strafwürdig erachtet; wobei aber unsere Bundeswehrsoldaten wacker ihre Haut in Afghanistan, im Kosovo, am afrikanischen Horn „für die Sache des Friedens und im Auftrag der UNO“ zu Markte tragen dürfen und wo der Begriff der WEHRWÜRDIGKEIT kaum noch erwähnt wird, ist die Aufarbeitung der militärischen Tradition in einer Region - unvoreingenommen - eine dringliche Angelegenheit. Insofern dürfte die Reihe ZUR GESCHICHTE DER GARNISON HALBERSTADT in der Bundesrepublik eine Einmaligkeit sein, die Anfänge der Garnison bis zur Jetztzeit hinein in gedrängter Form darzustellen.
Dem Verfasser kam es insbesondere darauf an, der jüngeren Generation klarzumachen, daß die Tugenden eines Soldaten Manneszucht, Disziplin, Gehorsam, Einsatzwille, Kameradschaft und Tapferkeit wertvolles Gut sind, die eben physische und psychische Höchstleistungen jedes Einzelnen erst ermöglichen. Jeder Kriegsteilnehmer 1914-18 und ganz besonders 1939-45 kann davon ein Lied singen!
Ihre Großväter und Urgroßväter waren eben nicht pauschal alle potentielle Mörder, sie erfüllten ihre Pflicht getreu ihrer Eidesformel. Sicher waren unter den rund 17 Millionen deutscher Männer unter Waffen (1939-45) auch einige nichtswürdige Verbrecher, die den deutschen Namen in den Schmutz zogen; das betraf aber keinesfalls die große Masse der deutschen Wehrmacht aller Waffengattungen.
Im Interesse der Sache bitte ich um eventuelle Ergänzungen, um Bildmaterial, auch um Berichtigungen, falls ich mich bei dieser oder jener Begebenheit geirrt haben sollte. Besonders die Quellenlage für die Zeit nach 1945 ist äußerst dürftig und sicher sehr lückenhaft.
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