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Weil es über die Geschichte der Halberstädter Regimenter IR 27 und Kür.-Rgt. 7 sehr detaillierte und ausführliche Dokumentationen gibt (siehe Literaturverzeichnis auf S. 87), habe ich in diesem dritten Bande meiner „Garnisonsgeschichte von Halberstadt und ihrer Truppenteile“ den Schwerpunkt auf die Stadt selbst und seine Bewohner gelegt. Dabei bemühe ich mich darzulegen, wie sich die Entwicklung unserer alten Stadt im Laufe der Zeit verändert hat - nicht zuletzt durch die immer sehr starke Garnison, in der im Laufe der Zeiten viele tausend junge Männer als Soldaten dienten und hier sicher auch in nicht unbeträchtlicher Zahl ihr Eheglück gefunden haben.
Das Stadtbild war besonders nach dem Deutsch-Französischen Krieg vom Militär geprägt und manche Episode - Soldaten betreffend - gehen heute noch in alten Halberstädter Familien von Mund zu Mund. Da ist die Rede von Muskulus, jenem Halberstädter Original, der als Marketender mit in den Krieg 1914 zog und dem die 27 er oftmals zuriefen „Muskulus“, noch `ne Wurscht!“ Oder man erzählt noch heute von den Flugkünsten der Männer „in den fliegenden Kisten“ auf unserem Flugplatz oder man lacht noch heute über manchen Streich, den sich die Soldaten „nach manchen Bieren bei Trullekenmeyer“ ausdachten - Halberstadt war eben eine alte Soldatenstadt.
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